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Feuer und Asche
AUS GLAS WIRD KUNST


Quarzsand, Pottasche, Soda und Kalk sind die Grundstoffe, aus denen edle Schalen, Vasen, Gläser und viele andere Glaskunstwerke entstehen. Spezielle Mischungen aus diesen Substanzen werden bei mehr als 1.400 Grad Celsius zum Schmelzen gebracht. Es entsteht eine zähflüssige glühende Masse. In der ORIGINAL WILLINGER GLASMANUFAKTUR mischen wir diese Grundstoffe aus Umweltschutzgründen nicht im eigenen Hause. Wir verwenden stattdessen Glasscherben aus der optischen Glasindustrie. Dieses Bruchglas ist reines Kristallglas ohne Farbzusätze. Es wird in unserem Schmelzofen bei ca. 1.300 Grad Celsius geschmolzen.

Der Glasmacher holt mit der Glasmacherpfeife die zähflüssige Masse aus dem Ofen und bearbeitet sie. Das Glasgemenge im Ofen ist klar und ohne Zusätze. Soll das Objekt farbig gestaltet werden, muss der Glasmacher das heiße Glas in Farbzusätzen wie sehr fein gemahlenes Glasmehl oder Granulat wälzen und das Produkt bis zur Fertigstellung immer wieder unter fortwährendem Drehen in den heißen Ofen halten, damit die Stoffe verschmelzen.

Danach formt der Glasmacher das heiße Glas. Die einzigen Hilfsmittel während dieses Arbeitsprozesses sind Zangen, Holzbrettchen und nasses Zeitungspapier. In der ORIGINAL WILLIGER GLASMANUFAKTUR benutzen wir keine Formen, so dass jedes gute Stück ein echtes Unikat ist. Ist das Glasprodukt fertig gestellt, schlägt es der Glasmacher von der Glaspfeife ab. Dann kommt es in den Kühlofen, der am Tag immer noch eine Temperatur von 500 Grad Celsius aufweist. Die Glasartikel, die direkt nach der Fertigstellung etwa 800 Grad Celsius heiß sind, müssen langsam abkühlen. Nur so kann die enorme Spannung im Glas entweichen. Das beachtliche Ergebnis sind die herrlichsten Farben und Formen der traditionellen Glasmacherkunst.

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